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Angst, krankhafte Angst, Angststörung

In gefährlichen Situationen sind wir innert Sekundenbruchteilen in Alarmbereitschaft, mobilisieren Kräfte und setzen Energie frei, um uns zu beschützen und schnell von der Gefahr zu befreien. Die körperlichen Reaktionen sind Herzrasen, angespannte Muskeln, Schweissausbrüche, Atemnot, Schwindel, Übelkeit und andere Symptome. Bei akuter Gefahr ist Angst überlebenswichtig! Wie sieht es bei Angstreaktionen aus, die in ungefährlichen Situationen auftreten? Angststörungen und krankhafte Ängste stehen in keinem angemessenen Verhältnis zur auslösenden Situation, obwohl die Angst sehr intensiv erlebt wird. Dieser Instinkt ist fest in uns verankert, denn unser Verstand muss uns vor Gefahren schützen - ob real oder eingebildet. Krankhafte Ängste und Angststörungen treten immer wieder auf, halten einem von gewissen Aktivitäten ab, zwingen manchmal zum völligen Rückzug und kann auch Arbeitsunfähigkeit verursachen. Dauerhafte Ängste können zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen. Oft liegt kein logischer Grund für die Ursache der Angst vor. Ängste können jedoch nicht kontrolliert oder bewusst gesteuert werden. Die Ursache liegt meistens im Unterbewusstsein.

Stress - ob positiv oder negativ

Wie bei der Angst sind wir in einer drohenden Gefahr in Alarmbereitschaft, mobilisieren Kräfte und setzen Energie frei, um uns zu beschützen und uns schnell von der Gefahr zu befreien. Ist die Bedrohung vorbei, erholen und entspannen wir uns wieder. Jedoch werden Stresssituationen durch eine Vielzahl von Reizen ausgelöst, die nichts mit drohender Gefahr zu tun haben. Sind wir diesen Stressauslösern längers ausgesetzt, kann dies zu chronischem Dauerstress ohne körperliche und psychische Erholung führen. Stress ist eine Reaktion auf eine herausfordernde Situation, wie zu hohe Ansprüche an sich selbst, Termindruck, zu viele Verpflichtungen, Staus, Strassenverkehr, ständige Erreichbarkeit, Hohe Arbeitsbelastung, Erziehung der Kinder, Finanzielle Sorgen, ständige Konflikte mit Menschen im nahen Umfeld, Klima, Schicksalsschläge, etc.! Stressauslöser sind in allen Lebensbereichen anzutreffen, versetzen uns in Alarmbereitschaft und belasten uns stark. 

 

Auch positiver Stress (Eustress) löst die gleichen Reaktionen aus, jedoch folgt danach die Erholungsphase und die Gefühle sind positiv. Entspannt sich die stressauslösende Situation, verschwinden die Symptome wieder. Positiver Stress wirkt motivierend, leistungssteigernd, löst positive Gefühle aus, steigert das Selbstvertrauen und das Wohlbefinden.

 

Negativer Stress (Distress) hingegen entsteht bei permanenter Überforderung, wenn Erholungsphasen und Glücksgefühle fehlen. Wenn negativer Stress die Organsysteme zu lange überfordert, macht dies auf Dauer krank, kann zu bleibenden Schäden kommen und das Risiko eines Herzinfarktes steigern. Länger anhaltender Stress kann zu Hilflosigkeit, Überforderung, Angst, Wut, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depression, Erschöpfung und Burnout führen oder bestehende psychische Erkrankungen noch weiter verstärken. Jeder Mensch hat andere Auslöser und reagiert unterschiedlich. Bei Dauerstress jedoch, wenn die Belastung zu stark ist und die Gesundheit gefährdet, ist Handlungsbedarf angebracht.

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Gefühle entstehen...

... im Kopf, im limbischen System, das intuitiv arbeitet und nicht mit Denken steuerbar ist. All unsere Sinneswahrnehmungen gehen immer zuerst in unser Gefühlshirn (limbisches System), bevor sie an unser Denkhirn (sogenannter Cortex) weitergeleitet werden. Dieses Weiterleiten dauert eine halbe bis Dreiviertelsekunden. Deswegen setzt der Schreck (bei einer Phobie zum Beispiel) immer früher als der Verstand ein. Einmal ausgelöst, kann der klare Verstand seine klärende Wirkung leider nicht mehr entfalten. Dies erklärt, wieso es oftmals nicht möglich ist und normal ist, wenn man mit purer Willenskraft oder aus eigener Kraft nicht über das belastende Problem hinwegkommt.

 

Spürbar sind die Gefühle im Herzen. Wie eng Gefühle und Herzen in Verbindung stehen, ist aus unserem Sprachgebrauch ersichtlich. Etwas auf dem Herzen haben - Es bricht mir das Herz - Das spricht mir aus dem Herzen - Es wird warm ums Herz - Liebeskummer tut im Herzen weh. 

Stress
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